Fragen und Antworten

Sie finde hier eine Zusammenstellung von Fragen und Antworten in Kurzform rund um das Thema Karpaltunnelsyndrom.

 

Was sind die häufigsten Symptome des Karpaltunnelsyndroms?

Die häufigsten Symptome des Karpaltunnelsyndroms sind taube Finger, einschlafende Finger und Hände, schmerzende Finger, schmerzende Hände und Arme (besonders Nachts), nachlassende Kraft in Fingern, Händen und Armen, kalte Hände und Finger.

Gibt es Alternativen zur Operation?

Es gibt verschiedene Ansätze, dem Karpaltunnelsyndrom vorzubeugen oder die Symptome zu lindern. Hier sind Streck- und Dehnübungen sowie Schienen und Bandagen zu nennen aber auch Naturheilverfahren und Homöopathie sowie Ernährungsumstellung.

Wie wird das Karpaltunnelsyndrom diagnostiziert?

Die Diagnose erfolgt mit Hilfe der Messung der Nervenleitgeschwindigkeit. Diese Messung wird klassischerweise von einem Neurologen durchgeführt. Die Behandlung ist gering schmerzhaft (eher etwas unangenehm, da Elektrizität zum Einsatz kommt) und dauert nur wenige Minuten.

Wie lange dauert der Krankenhausaufenthalt?

In der Regel ist man zwei Tage im Krankenhaus. Sollte eine Vollnarkose notwendig sein (wegen anderer Indikation), dann kann es auch sein, dass man drei Tage im Krankenhaus bleiben muss.

Wie lange ist man nach der Operation des Karpaltunnelsydroms arbeitsunfähig?

Das hängt sicher mit der Arbeit zusammen, die man verrichtet. In den meisten Fällen wird ca. 3 Wochen lang krank geschrieben.

Wie sieht die Nachbehandlung nach der Operation zum Karpaltunnelsyndrom aus?

Die operierte Hand wird entweder mit einem gut gepolsterten Verband umwickelt oder mittels einer Gipsschiene fixiert. Zur Nachbehandlung sollte der Verbandswechsel und die Wundenkontrolle alle 5 Tage erfolgen und kann durch den Hausarzt vorgenommen werden. Die Fäden werden nach 14 Tagen gezogen. Manchmal wird eine Salbe verordnet, die die Narbe weicher machen soll.
Während der Genesungszeit sollte man leichte Bewegungsübungen mit den Fingern machen. Ansonsten sollte die Hand aber geschont werden und auch nach den üblichen 3 Wochen Arbeitsausfall, sollte man die Hand nicht gleich wieder der vollen Belastung aussetzen.

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